Tarifa Die Motorräder beladen, Frühstück fällt heute mal aus und los. Wir fahren noch schnell bei Lidle vorbei und schaffen einen kleinen Vorrat an Rotwein im Kanister. Es nieselt mal wieder, wir tanken noch den günstigen spanischen Sprit und los geht es zum Hafen. Noch fühlen sich die Motorräder wie mit Blei beladen an.
Die Twin wiegt im Moment um die 310kg und die TransAlp hat bestimmt Ihre 280 kg. |
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Nach dem Kauf der Fährtickets (122 EUR für Hin-/Rückfahrt/Person) geht es direkt auf die 11Uhr-Fähre.
Tarifa - Tanger mit der Schnellfähre ist eine Sache von 35 Minuten. In wenigen Minuten werden wir in eine andere Welt eintauchen. |
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Tanger In Tanger regnet es. Die Einreise und Grenzkontrolle lassen sich Dank 10EUR auf 15Min. verkürzen. Wir werden direkt an den letzten Schlagbaum gewiesen und beforzugt abgefertigt. Die Fahrt durch die Stadt ist nicht lustig, bei dem Regen sieht man die vielen Ölspuren nicht rechtzeitig, aber man merkt sie direkt.
Marina versucht mich an einer roten Ampel von der Straße zufegen, da sie nicht bremsen kann und an mir vorbeischliddert....
Nichts passiert. |
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Weiter geht es wie auf Schmierseife ins Rif-Gebirge Richtung
ChefChaouen.
Als der Regen nachläßt, gehen wir in die Stadt und besuchen die blauen Gassen. Wir werden häufig gefragt, ob wir etwas zu rauchen kaufen wollen... "we smog the best stoff"
ist jetzt unser schönster Spruch. Hier in Chaouen bleiben wir 3 Tage im Hotel RIF, man kennt uns noch aus 2006. Das Hotel ist sauer und das Zimmer mit Dusche kostet 200 DH mit Frühstück (ca 19EUR). Wir genießen den Ort und besichtigen eine alte Kasbar im Ortszentrum und haben von dort einen super Blick über die Stadt. |
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Über gewundene Straßen fahren wir weiter nach Fes.
Wenn wir einmal anhalten, um zu trinken oder Photos zu machen werden wir sehr schnell von Kindern umringt. Neugierig zuerst, dann aber doch frecher werdend wollen sie Geld, Bonbons oder Kugelschreiber. Am schnellsten wird man die kleine Bande los, wenn man den Photoapparat hebt und sie photographiert. |
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Transportprobleme gibt es nicht in Marokko.
Wenn man nicht mehr in den Wagen paßt, fährt man halt außen mit.
Auch wenn der Laderaum begrenzt scheint, nach oben ist immer noch etwas Platz. |
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Fes
hier kommen wir wieder im Grand Hotel unter, der Preis von 530 DH ist nicht gerechtfertigt, aber die Tiefgarage ist für die Motorräder wichtig. |
weiter geht es gen Süden. Über Sefrou und Boulemane geht die Auffahrt aus der Ebene auf die Hochebene des Mittleren Atlas. Weiter durch Midelt, die schmutzig Bergbaustadt und quer über den Hohen Atlas im Taleinschnitt des Ziz. Im Tal des Ziz gibt es viele Dattelpalmen. Sogar Aussichtspunkte wurden gebaut, um in das Tal zu schauen. Hier sammeln sich fliegende Händler und verkaufen Dattel und Andenken. |
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Durch den Tunnel der Legionäre und den Gorges du Ziz erreichen wir kurz vor dem Sonnenuntergang ErRachidia. Im Hotel France übernachten wir, um am nächsten Tag den Sprung zum Erg Chebbi zu wagen.
Rissani ist unser nächstes Ziel. Hier wollen wir unsere Vorräte für das Erg Chebbi auffüllen und die Mittagshitze abwarten. |
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Wir lassen uns viel Zeit, denn es ist über Mittag hier 40 - 45°C warm.
Zum beobachten und fotogarfieren haben wir die richtige Muße. |
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Nun geht es aber wieder los.
Stiefel an, Enduro light und Helm auf. Ein kurzes Stück von Rissani noch Straße, dann wollen wir auf der Piste ins Erg Chebbi.
Das Fahren fällt leichter mit weniger Luftdruck. |
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Dicke Wolken am Himmel lassen uns Regen vermuten. Also fällt Campen aus, es ist eh zu warm. wir fahren weiter bis zur Kasba Erg Chebbi, hier gibt es kühles Wasser, Duschen und ein gutes Bett. |
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Wir genießen den Schatten, die himmlische Ruhe, die Dromedare, die Gäste und das Personal für vier Tage. |
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Eine Nacht verbringen wir nach einer Kameltour in der Mitte des Erg in einer Oase, die mehrere Berberlager enthält. |
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